PLATFORMS FOR THE PROMOTION AND SUPPORT OF QUALIFYING MOBILITY IN INITIAL VOCATIONAL EDUCATION AND TRAINING

Ziele

Pro Mobility verfolgt folgende kurz- und mittelfristige Ziele:

1. Aufbau von zwei Plattformen:

Während der Projektlaufzeit werden zwei Plattformen etabliert:

  • Kooperationsplattform: In allen beteiligten Ländern werden Netzwerke von bildungspolitischen Stakeholder(inne)n aufgebaut (so genannte Pro Mobility Committees, PMCs), die die operativen Projektpartner(innen) in der Entwicklung eines Pro Mobility Toolkits unterstützen, für den Einsatz dieses Toolkits zum Aufbau einer Internationali­sierungsstrategie in der beruflichen Erstausbildung lobbyieren sowie Informationen über qualifizierende Mobilität bei den Beteiligten der beruflichen Erstausbildung (Schulen, Lehrbetriebe, Schüler(innen), Lehrlinge) während und auch nach der Projektlaufzeit verbreiten. PMCs sollen in den einzelnen Ländern institutionalisierte Einrichtungen werden und auch nach dem offiziellen Ende des Projektes transnationale Kooperationen fördern.

  • Virtuelle Plattform: Im Rahmen dieses Projektes wird eine Website aufgebaut, die den Pro Mobility Toolkit (PMT) umfasst. Dieser enthält Informationen über die für qualifizierende Mobilität notwendige Infrastruktur und die dafür erforderlichen Instrumentarien (zB Checklisten, Informationen über die EUROPASS Transparenzinstrumente, über andere Bildungssys­teme, Kompetenzbeschreibungen, eine Datenbank über entsendende und aufnehmende Institutionen, dh. eine Austauschplattform für die berufliche Bildung, Beispiele bester Praxis etc.). Die Pro Mobility Website richtet sich in erster Linie an die Beteiligten der beruflichen Erstausbildung, dh. an Schulen und Lehrbetriebe sowie an
    Schüler(innen) und Lehrlinge, die an qualifizierender Mobilität teilnehmen wollen. Sie soll den Zugang dazu erleichtern und die Austauschmöglichkeiten erhöhen.

2. Organisation von Musteraustauschen

Um den im Rahmen von Pro Mobility entwickelten Pro Mobility Toolkit zu testen und zu erproben, werden mindestens drei Musteraustausche pro Land organisiert. Die an diesen Muster­austauschen beteiligten Institutionen und Personen geben anschließend Feedback über den Mobility Toolkit, der auf Basis dieser Rückmeldungen verbessert werden soll.

Pro Mobility verfolgt die langfristigen Ziele, qualifizierende Mobilität als Teil der Internationalisierungsstrategie der beruflichen Erstausbildung zu implementieren. Qualifizierende Mobilität soll ein fester Bestandteil der Erstausbildung werden (ähnlich den Erasmus-Aufenthalten in der Hochschulbildung) und soll in nationalen Gesetzen und Verordnungen verankert werden.

Work phases and work packages
Graphic presentation

 

Mobilität bringt’s

Auslandsaufenthalte zu Ausbildungszwecken bringen nicht nur fachliche Vorteile. Auch persönlich kann man von Praktika in anderen Ländern profitieren: Man lernt, sich in neuen Situationen zurechtzufinden, wird offener gegenüber fremden Völkern und Kulturen und erweitert so seinen eigenen Horizont.





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