Seit über einem Jahrzehnt fördert die Europäische Union die transnationale Mobilität von Personen in der beruflichen Erstausbildung durch die im Gemeinschaftsprogramm Lebenslanges Lernen vorgesehenen Mobilitätsaktionen. Pro Jahr erhalten rund 30.000 Jugendliche in der beruflichen Erstausbildung Förderungen, um für ein Praktikum in ein anderes europäisches Land zu gehen.
Trotz dieser Maßnahmen gibt es in Europa im Bereich der beruflichen Bildung kaum qualifizierende Mobilität: Die Praktika sind zumeist von kurzer Dauer (die Aufenthalte dauern selten länger als drei Wochen) und sind in der Regeln nicht fester Bestandteil der Ausbildung, sondern eher eine Art „Intermezzo“.
Als Antwort auf den Kommissionsaufruf DG EAC 45/06 hat die Wirtschaftskammer Österreich das Projekt Pro Mobility gestartet, bei dem Plattformen zur Verbreitung und Unterstützung von qualifizierender Mobilität in der beruflichen Erstausbildung etabliert werden sollen.
Qualifizierende Mobilität ist durch zwei Aspekte gekennzeichnet:
Pro Mobility Project (Flyer)
Pro Mobility Poster
